Norderstedt · Kreis Segeberg
Wer Regenwasser für Toilette, Waschmaschine oder Gartenbewässerung nutzen will, braucht mehr als nur die Zisterne — es geht um Vorfilterung, Klarwasser-Entnahme, Hauswasserwerk mit Trinkwasser-Nachspeisung und die klare Trennung von Trink- und Betriebswasser nach DIN 1988. Wer eine neue Anlage plant oder eine bestehende ertüchtigen möchte, klärt im Ortstermin das passende Konzept.
Worum es geht

Ablauf
Ortstermin: bestehende Anlage sichten oder Neu-Anlage einschätzen
Konzept für Nutzung — Toilettenspülung, Waschmaschine, Garten — festlegen
Vorfilterung, Klarwasser-Entnahme und Hauswasserwerk auslegen
Anschluss an Trinkwasser-Nachspeisung nach DIN 1988 planen
Einsatzgebiet
Stadtteile
Umliegende Gemeinden
Weitere Leistungen
Grundreinigung der ZisterneVollständige Entleerung, Schlamm absaugen, Wände mit Hochdruck reinigen — der klassische Wartungseinsatz alle acht bis fünfzehn Jahre.
Filterwechsel und Filter-KontrolleDer jährliche Wartungsschritt: Vorfilter reinigen oder erneuern, Zulauf prüfen, Überlauf kontrollieren.
Wartungsintervalle und regelmäßige KontrolleWann welche Wartung fällig ist — vom jährlichen Filterwechsel bis zur Grundreinigung im Zehn-Jahres-Rhythmus.
Zisternen-Inspektion mit KameraVor Kauf, nach Übergabe oder bei Verdacht auf Schaden — die Kamera-Inspektion klärt den Zustand in einer halben Stunde.
Hochdruck-Reinigung der Zisternen-WändeWände der Zisterne mit angepasstem Druck von Biofilm und Anhaftungen reinigen — Teil der Grundreinigung.
RohrreinigungVom verstopften Abfluss im Haus bis zum zugesetzten Zulauf der Zisterne — erst wird gesucht, wo es steht, dann gereinigt.Häufige Fragen
Ja — die Regenwasser-Nutzung für Toilettenspülung, Waschmaschine und Garten ist in Deutschland zulässig, wenn die klare Trennung zum Trinkwasser nach DIN 1988 eingehalten wird. Dazu gehört das Trinkwasser-Nachspeisung mit freiem Auslauf, gekennzeichnete Leitungen und ein Schutz gegen Rückströmung. Ein Fachbetrieb kennt die Details.
Die klassische Amortisations-Rechnung liegt bei zehn bis zwanzig Jahren, abhängig von der Wasserpreis-Entwicklung. Wer ohnehin baut oder saniert, hat den geringsten Zusatzaufwand — bei nachträglicher Ausrüstung ist die Rechnung enger. Zusätzlich zählen aber Punkte wie Unabhängigkeit bei Trockenperioden und Entlastung der Kanalisation.
Für ein Einfamilienhaus mit Toilettenspülung und Waschmaschine sind 4.000 bis 6.000 Liter meist ausreichend. Bei zusätzlicher Gartennutzung tendieren die Empfehlungen zu 6.000 bis 8.000 Litern. Die genaue Auslegung hängt von Dachfläche und Jahresniederschlag ab und wird im Ortstermin berechnet.
Zum Teil, aber die Förderlandschaft ist sehr uneinheitlich — manche Kommunen unterstützen die Anlage, andere reduzieren die Abwassergebühr bei entsiegelter Fläche. Ein Ansprechpartner in der Region kennt die aktuellen Regelungen für die jeweilige Kommune.
Alternative zum Anruf
Hinterlassen Sie Ihre E-Mail — wir melden uns diskret innerhalb eines Werktags.
Ortstermin in Norderstedt im Kreis Segeberg, Ausführung durch einen Fachbetrieb.